Konzerte

Ankündigungen

 

Samstag, 11. Juni 2022, 19 Uhr

Klavierabend Edda Blufarb 

 

Gemeindesaal der Kreuzkirche Henstedt-Ulzburg

Hamburger Straße 30, 24558 Henstedt-Ulzburg

 

W. A. Mozart - Sonate in Es-Dur, KV 282

L. v. Beethoven - Sonate op. 2 Nr. 3 in C-Dur

R. Schumann - Carnaval op. 9

 

Sonntag, 24. Oktober 2021, 18 Uhr 

Kammerkonzert Christuskirche Fleestedt

21217 Seevetal (Fleestedt)

Westpreußenweg 17 

 

Nicht ganz so ernst

E. W. Korngold - Suite op. 11 "Viel lärmen um nichts"

W. A. Mozart - Sonate Es-Dur, KV 38

L. v. Beethoven - Sonate Nr. 9, op. 47

 

Stefan Czermak – Violine

Edda Blufarb – Klavier 

 

https://kirchengemeinde-hittfeld.de/veranstaltungen/konzerte.html?L=0

 

 

Sonntag, 31. Oktober 2021, 17 Uhr

Gemeindehaus der Kreuzkirche Henstedt-Ulzburg
Hamburger Straße 30

24558 Henstedt-Ulzburg

 

Beethoven-Trios, Kammermusikabend

Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 ("Geistertrio")

Variationen für Klavier, Violine und Violoncello G-Dur op. 121a

Trio B-Dur op. 97 ("Erzherzogtrio")

von Ludwig van Beethoven

 

Edda Blufarb - Klavier

Stefan Czermak - Violine

Valeri Krivoborodov - Violoncello

 

https://www.kreuzkirche.de/veranstaltungen/detail-veranstaltungen/veranstaltung/beethoven-trios-kammermusikabend.html

 

 

Sonntag, 7. November 2021, 17 Uhr

Ernst-Barlach-Saal

Tinsdaler Weg 44 

22880 Wedel 

 

Beethoven am Nachmittag

Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 ("Geistertrio")

Variationen für Klavier, Violine und Violoncello G-Dur op. 121a

Trio B-Dur op. 97 ("Erzherzogtrio")

von Ludwig van Beethoven

 

Stefan Czermak - Violine

Valeri Krivoborodov - Violoncello

Edda Blufarb - Klavier

 

https://www.kammerchor-kammerorchester-wedel.de/konzerte/

 

Wintersonaten - Klavierkonzert

Sonntag, 19. Januar 2020 - 16:00 Uhr

Stiftung Burg Henneberg in Hamburg, Marienhof 8

 

Teilnahme nur nach Buchung über:

alsterschloesschen.reservix.de oder

Hotline 0180 / 60 50 400

 

Presse

Konzert: Vom Barock bis in die Gegenwart

Samstag, 23. Januar 2010
 

NORDERSTEDT. Zum "Konzert bei Wein und Kerzenschein" lädt die Kreuzkirche Ulzburg zu Sonnabend, 30. Januar, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal der Kirche an der Hamburger Straße 30 ein. Das Konzert unter dem Motto "Vom Barock bis in die Gegenwart, von Flöte bis zum Kontrabass" wird von talentierten Schülern gestaltet, von denen einige Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" sind. Die Leitung hat die Pianistin Edda Blufarb. Der Eintritt ist frei.


(Autorin: Heike Linde-Lembke, veröffentlicht im: Hamburger Abendblatt, 23.01.2010)

 

Konzert mit den Nachwuchstalenten

Dienstag, 20. Februar 2007
 

NORDERSTEDT. Das Konzert der Reihe "Konzert bei Wein und Kerzenschein" am Sonnabend, 24. Februar, 19.30 Uhr, im Gemeindesaal der Kreuzkirche, Hamburger Straße 30, gestalten Schülerinnen und Schüler der Pianistin und Klavierpädagogin Edda Blufarb aus Henstedt-Ulzburg. Die Nachwuchstalente sind größtenteils Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert". Auf dem Programm stehen Werke vom Barock bis in die Gegenwart. Gespielt wird auf Flöte, Geige, Cello bis hin zum Kontrabass. Der Eintritt ist frei.


(Autorin: Heike Linde-Lembke, veröffentlicht im: Hamburger Abendblatt, 20.02.2007)

 

Edda Blufarb brachte das Publikum zum Jubeln

Mittwoch, 2. Februar 2005
 

NORDERSTEDT. Den Abend verbuchte Edda Blufarb klar für sich. Die Pianistin aus Henstedt-Ulzburg wurde beim Konzert mit den Hamburger Kammersolisten in der "TriBühne" umjubelt. Im Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur bewies Blufarb eine unglaubliche Energie, die sie im zweiten Satz trotzdem in feinfühlige Romantik auflöste und so eine elektrisierende Spannung erspielte.

Im Allegro maestoso arbeitet sie den Melodienreichtum vehement aus und setzt klare Zäsuren. Raum für romantische Anwandlungen bleibt nicht - eben ein Mozart ohne Zuckerguß. Stimmungswechsel im Andante: Schwärmerische Geigen, solistisch geführte Holzbläser und warm vertraute Pizzicati von den Celli und vom Baß und dazu eine Pianistin, die sanft in diese Stimmung einschwingt.

Sie trillert und jubiliert derart auf den Tasten, als hätte sie sich die ganze Romantik bis zum Andante aufgehoben. Im Schlußsatz darf die Pianistin wieder aus dem Vollen schöpfen, vor allem bei der Interpretation. Romantik adieu. Hohe Tempi und kraftvolle Anschläge bringen das Publikum zum Jubeln.

Die Hamburger Kammersolisten bewiesen wieder einmal einen unbändigen Hang zu schwelgerischen, schwärmerischen Werken. Beispielsweise Beethovens Romanze für Violine und Orchester, F-Dur. Konzertmeister und Violinsolist Stefan Czermak wiegte seine Geige wie eine Tanzpartnerin und zelebrierte das Beethoven-Stück mit dem Orchester als Gute-Laune-Auftakt.

Die romantisch-heitere Note wurde auch mit Joseph Haydns Londoner Symphonie betont, eine zugleich festliche wie thematisch einfache Komposition. Herausragend die solistisch spielende Oboe, die das Parlando mit den Violinen in einen aparten Kontrast brachte. Furios das Finale, das einen ebenso furiosen Applaus und den dritten Satz als Zugabe hervorrief.

In der nächsten Saison aber dürfen die Hamburger Kammersolisten neben Werken des 18. Jahrhunderts auch einmal Komponisten des 20. Jahrhunderts spielen, beispielsweise einen Korngold, einen Ligeti oder Zemlinsky, zumindest aber einen Gustav Mahler.

 

(Autorin: Heike Linde-Lembke, veröffentlicht im: Hamburger Abendblatt, 02.02.2005)

 

Kulturpreis für Edda Blufarb

Dienstag, 9. November 2004
 

HENSTEDT-ULZBURG. "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." Unter dieses Nietzsche-Zitat stellte Uwe Janssen seine Laudatio auf die vierte Kulturpreisträgerin der Gertraud- und Heinz-Manke-Stiftung. Die Pianistin Edda Blufarb (54) wurde mit dem mit 2500 Euro dotierten Preis während einer fröhlichen Feierstunde in der Kulturkate von Henstedt-Ulzburg ausgezeichnet. Als Dank für die Auszeichnung bot Blufarb spontan ein Benefizkonzert für die Götzberger Mühle im März des kommenden Jahres an.

Zu Ehren der Preisträgerin spielten Elena Rindler (15, Violine), Katharina (15, Klavier) und Philip Wentrup (13, Cello) Werke von Joseph Haydn und Felix Mendelssohn.

"Niemals hätte ich gedacht, daß ich mich in Henstedt-Ulzburg so heimisch fühlen würde wie in meiner Heimatstadt Riga", sagte Edda Blufarb gerührt. Die Preisträgerin verwies in ihrer Rede auf ihre deutschen Wurzeln. Die Mutter, ebenfalls Pianistin, ist gebürtige Berlinerin. Als Juden vom Hitler-Regime als "unwert" verurteilt wurden, floh die Familie aus Deutschland. "Tel Aviv, München, Hamburg, Norderstedt und endlich Henstedt-Ulzburg", verriet Janssen die Lebensstationen der Pianistin und Klavierpädagogin und verwies auf die ersten ehrenamtlichen Konzerte in Henstedt-Ulzburg.

Ende des Jahres 1998 hatte Edda Blufarb ein Benefizkonzert für einen Konzertflügel in der Kulturkate gegeben. "Nur das Bürgerhaus hat noch keinen Flügel", sagte Janssen mit Blick auf Henstedt-Ulzburgs Bürgermeister Volker Dornquast (53), der ebenso zur Preisverleihung erschienen war wie Monika und Volker Manke aus der Stifter-Familie und zahlreiche Vertreter aus der gesellschaftlichen und politischen Szene der Großgemeinde.

Edda Blufarb dankte im Duo mit Elena Rindler mit einem Auszug aus "Schindlers Liste" von John Williams und mit dem furios gespielten Klavier-Solo von Franz Liszts "La Campanella".


(Autorin: Heike Linde-Lembke, veröffentlicht im: Hamburger Abendblatt, 09.11.2004)
 

 

Die Frau am Klavier feiert Jubiläum

Dienstag, 28. September 2004
 

NORDERSTEDT/HENSTEDT-ULZBURG. Baghira darf alles. Nur eines nicht: In die Saiten des Flügels springen. Dann kann sogar Edda Blufarb sauer auf ihre Katze werden, denn die Musik steht im Hause Blufarb an erster Stelle. Die 54-jährige Henstedt-Ulzburgerin ist eine international gefragte Pianistin. Sie spielt aber auch immer wieder auf den Bühnen in Norderstedt und Henstedt-Ulzburg. In Norderstedts Festsaal am Falkenberg gastiert die Pianistin seit 25 Jahren, und deshalb lädt sie zu Donnerstag, 20 Uhr, auch zum Jübiläumskonzert in das Haus am Langenharmer Weg 90.

Baghira spitzt die Ohren, wenn Edda Blufarb ihr Programm einstudiert: "Sie hört am liebsten Mozart", verrät Blufarb. Die bunt gefleckte Katze ist in Istanbul geboren, verlebte ihre Katzen-Kindheit in Paris und kam durch Freunde zur Familie Blufarb. Sie hat eine ebenso spannende Vergangenheit wie die Pianistin selbst.

Edda Blufarb wurde 1950 als Edda Liebensohn in Riga geboren. Die Familie: alles namhafte Musikerinnen und Musiker. "Meine Mutter war Pianistin, so kam ich früh zum Klavier", sagt sie und erinnert sich an ihren Großvater Boris Lifsics: "Er war Hobbymusiker und schrieb gern. Einmal hat er in Berlin aus seinen Werken gelesen, und wer spielte spontan dazu auf der Geige? Albert Einstein!" Das war in den 30er-Jahren. Doch dann kamen die Nazis, und vor allem für jüdische Bürger wie die Familie Lifsics wurde ein Leben in Berlin lebensgefährlich. Die Lifsics' wanderten nach Riga aus.

"Schon als junges Mädchen übte ich immer fleißig", sagt Blufarb und fährt schmunzelnd fort: "Mein Bruder Alexander war nicht so fleißig, deshalb wurde er Dirigent." Als Elfjährige gab sie schon Klavierkonzerte mit Werken von Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn. Heute konzertiert sie am liebsten mit dem Bruder, der in Lyon lebt. Für das kommende Jahr planen die beiden ein Konzert in Norderstedt.

Nach ihrem Studium an der Lettischen Hochschule für Musik in Riga zog es Edda Blufarb nach Israel. Sie studierte in Tel Aviv, gab Unterricht in einigen Kibbuzim, genoss das Leben am Strand - und lernte ihren Ehemann Gregory kennen. Fräulein Liebensohn heiratete Herrn Blufarb noch in Israel. Dann erhielt sie ein BRD-Stipendium, zog mit Ehemann Gregory nach München, später nach Hamburg. Die junge Familie - erst stellte sich Tochter Ruth (25), dann Tochter Rachel (24) ein - lebte in einem Reihenhaus in Norderstedt und zog dann noch weiter ins Grüne, in ein Haus in Henstedt-Ulzburg. Das war vor 25 Jahren.

Das Leben drehte sich um die Töchter, um Musik und Sport. "Wir segeln gern", sagt Edda Blufarb und setzt nach: "Ich aber nur bei schönem Wetter." Immer bildete die Pianistin Schüler aus und führte viele von ihnen, darunter auch Elena Rindler (15), die am 3. Oktober mit dem Förderpreis "Jugend musiziert" der Stadt Norderstedt ausgezeichnet wird, zur Höchstleistung. "Musikschüler sind die Zuhörer von morgen, denn wer gut spielen will, muss Musik lieben. Doch wer gleich Profi werden will, den bilde ich gar nicht erst aus", sagt sie entschieden und empfiehlt, jeden Tag ein bisschen zu üben, aber nie den Spaß zu verlieren.

Sie selbst spielt am liebsten Kammermusik. Die Romantiker Chopin und Liszt, dazu Beethoven und Bach. "Mein Mann liebt Bach, deshalb beginne ich mein Jubiläumskonzert auch mit einer Bach-Partita", verrät sie.

 

(Autorin: Heike Linde-Lembke, veröffentlicht im: Hamburger Abendblatt, 28.09.2004)

 

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